Rezept für nachhaltigen Erfolg

Das zweikern Rezept für nachhaltigen Erfolg

Glücksrezept für Mitarbeiter und Führungskräfte

 

Man nehme:

  • 2 Handvoll gute Kommunikation
  • 1 Becher Lob und Anerkennung
  • 1,5 Becher Wertschätzung
  • 5 Esslöffel Entwicklungsmöglichkeiten
  • 2 Esslöffel gutes Betriebsklima
  • 50 ml positiver Umgangston
  • 1 Prise Motivation und Engagement
  • Zu guter Letzt mit Empathie und Einfühlungsvermögen abschmecken

 

Von diesem Kuchen würde vermutlich jeder Mitarbeiter oder jede Führungskraft gerne ein Stück genießen. Allerdings sind diese Rahmenbedingungen nicht einfach zu erfüllen und oft werden unterschiedliche Anforderungen an einen Job oder an eine Führungskraft gestellt. Leider gibt es kein Rezept dafür, wie man sich motivierte und engagierte Mitarbeiter backen kann. Es gibt allerdings Faktoren, die das Leben der Mitarbeiter auch bei großen beruflichen Anforderungen erleichtern und ihnen ein gutes Gefühl geben können. Das Engagement und der Spaß bei der Arbeit muss schlussendlich vom Mitarbeiter selbst kommen.

 

Im Beitrag der letzten Woche, „Labern Sie noch, oder führen Sie schon“ wurden viele Daten und Fakten präsentiert. Diese sollten ein Bewusstsein dafür schaffen, wie viel Potenzial tatsächlich in der heutigen Führung steckt.

 

Mitarbeiter Engagement

 

Die Folgen von fehlendem Mitarbeiterengagement wurden letzte Woche bereits ausgiebig behandelt. Das Engagement von Mitarbeitern ist schwer zu definieren, jeder versteht darunter etwas anderes. Grob gesagt, ist Mitarbeiterengagement immer dann vorhanden, wenn Arbeitnehmer über die Mindestanforderungen einer Tätigkeit hinausarbeiten.

Möchte man nun das Engagement messen bzw. erfassen, kann das eine noch größere Herausforderung darstellen. Wenn man Menschen fragt, was sie motiviert um engagiert zu arbeiten, sind die Antworten so einzigartig, wie die Antwortgeber auch. Diese sind von Mensch zu Mensch verschieden.

Ein Faktor hebt sich in der Menge ganz klar ab: Das Führungsverhalten des Vorgesetzen.

Des Weiteren wird das Engagement von vielen weiteren Faktoren beeinflusst. Zum Beispiel die eigene Rolle im Unternehmen zu kennen, sowie über die Vision und Mission des Betriebes informiert zu sein, das Interesse am Menschen an sich und an der Meinung jedes einzelnen Mitarbeiters. Zusätzlich spielen Lob und Anerkennung sowie die persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten und Förderung eine wichtige Rolle.

 

Lob und Anerkennung

 

Beim Thema Lob und Anerkennung gehen die Meinungen stark auseinander. Die Mitarbeiter, ohne Führungsverantwortung geben an, nur selten bis nie Anerkennung von ihrem Vorgesetzten zu erhalten (67 %). Allerdings sind Führungskräfte der Meinung häufig Lob auszusprechen (81 %). Nun kann diese Kluft nicht nur durch unterschiedliche Auffassungen entstehen, sondern auch durch flache Hierarchien. Dabei verteilt eine Führungskraft zwar ständig Lob an Mitarbeiter, allerdings erhält jeder einzelne Mitarbeiter trotzdem zu wenig Anerkennung.

Eine Führungskraft alleine kann dieses Problem nicht lösen. Für langfristige und nachhaltige Verbesserung dieser Problematik muss eine Anerkennungskultur im Unternehmen etabliert werden, in der alle Mitarbeiter unterschiedlicher Ebenen auf Augenhöhe miteinander wertschätzend agieren können.

Ein weiteres Problem stellt der Teufelskreis der Anerkennung dar. Denn wer selbst selten Anerkennung erhält, gibt auch keine. Wenn ein Mitarbeiter also sehr selten bis nie Anerkennung von der Führungskraft erhält, wird dieser auch seinen Vorgesetzt nicht loben. Erfährt der Mitarbeiter allerdings häufig Anerkennung vom Vorgesetzen, wird dieses Verhalten auch erwidert. Das gleiche Prinzip gilt unter Kollegen.

Wird in einem Unternehmen mit schlechter Anerkennungskultur nichts unternommen, sind Fluktuation, Krankheiten mangelndes Engagement bis hin zur inneren Kündigung klare Risikofaktoren, die den Unternehmenserfolg beeinflussen.

 

Gesunde Führung

 

Früher war der Fokus im Unternehmen auf die physische Gesundheit der Mitarbeiter gerichtet. Durch immer komplexer werdende Arbeitsprozesse und größer werdenden Druck in der Arbeit, gewinnt der Faktor der psychischen Gesundheit immer mehr an Bedeutung.

Und das zu recht. Unsere Gesundheit ist unser wichtigstes Gut, gesellschaftlich sowie wirtschaftlich und vor allem auch persönlich.

Eine gute Führung ist ergebnisorientiert, inspirierend und gesund. Dieser Kern bildet das Fundament für den Erhalt und die Förderung psychischer Gesundheit. Gesunde Führung fördert die Motivation der Mitarbeiter und schützt diese vor Stress und Erschöpfung.

Wenn Führungskräfte mit ihren Mitarbeitern offen kommunizieren, ihnen Wertschätzung zeigen und regelmäßig konstruktives Feedback zu ihrer Arbeitsleistung geben, wirkt sich dies positiv auf die psychische Gesundheit der Mitarbeiter aus und resultiert damit in einem konstruktiven Arbeitsumfeld.

 

Wir bei zweikern beschäftigen uns mit diesen Themen sehr intensiv. Bei uns steht der Mensch im Unternehmen und dessen Bedürfnisse immer im Vordergrund. Die im Glücksrezept angesprochenen Themen stellen zwar keine Universallösung aller Probleme im Unternehmen dar, allerdings ist es sehr wichtig sich damit auseinanderzusetzen. Denn wenn nichts verändert wird, kann auch nichts besser werden.

 

Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun. (von Molière)

 

Portrait Andreas Kerneder

Autor

Andreas Kerneder
Gründer / Geschäftsführer
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