Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen.

Portrait Jonas Andelfinger
    Akademischer Grad
  • Bachelor of Science
  • Jahrgang
  • 1990
  • Hobbies
  • Kampfsport, Fahrradfahren, Angeln, Schach
  • ja@zweikern.com

Profil

Ich bin Jonas Andelfinger

Die ersten Berührungspunkte

Mein Weg in die Beratung von Unternehmen entschied sich bereits kurz nach dem Abitur. Ich arbeitete als Vollzeitangestellter in der Systemgastronomie eines internationalen Konzerns. Hier spürte ich die Auswirkungen desaströser Kommunikation mit Führungskräften, vollständig standardisierter Arbeitsabläufe und chronischer Überbeanspruchung am eigenen Leib. Einzig das intakte kollegiale Miteinander brachte mir die Motivation, das gesamte Jahr durchzustehen. Dieses Miteinander beschränkte sich jedoch auf eine Verbrüderung der „Arbeiter“ gegenüber den Führungskräften. Dies ermöglichte zwar einen guten Zusammenhalt innerhalb der Gruppe, brachte andererseits die Zusammenarbeit zwischen den Hierarchieebenen vollständig zum Erliegen. Während dieser Zeit wurde mir klar, wie essentiell eine nachhaltige Unternehmenskultur für das Commitment der MitarbeiterInnen ist. Nur wer sich engagiert, um seine Angestellten bemüht, wird diesen Einsatz auch wieder zurückbekommen.

Studium und Arbeit

Um zukünftig gemeinsam mit Unternehmen an dieser Idee einer nachhaltigen Unternehmenskultur zu arbeiten, beschloss ich meinen Traum des Psychologiestudiums zu verwirklichen. Neben meines Masterstudiums Psychologie an der Universität Salzburg habe ich parallel dazu die Ausbildung zum Karrierecoach absolviert. Während dieser Zeit bekam ich über verschiedene Seminare auch die Möglichkeit direkt mit Unternehmen zusammenzuarbeiten. Einer der Kunden war ein Großbetrieb aus der Automobilbranche, welcher ein Konzept für eine verbesserte interne Kommunikation benötigte. Dieses Projekt zeigte mir, dass unabhängig von der Qualität der Maßnahmen, punktuelle Ansätze nur wenig erfolgsversprechend sind. Nach derartigen Vorgehen läuft alles schnell wieder in alten Bahnen und die Mängel innerhalb der Organisationsstrukturen bleiben bestehen. Aus diesem Grund bin ich davon überzeugt, dass ein holistischer Ansatz für alle Beteiligten eine nachhaltige Bereicherung darstellt.

Seit Januar 2016 leite ich ein kleines Tourismusunternehmen in Salzburg. Hierbei werde ich täglich darin bestärkt, die Kerngedanken einer offenen, ehrlichen und fördernden Kommunikation und eines nachhaltigen Umgangs mit den MitarbeiterInnen zu einem zentralen Aspekt meiner Arbeit zu machen. Als Unternehmensverantwortlicher wird mir täglich vor Augen geführt, wie wichtig es ist offen für die Ideen Anderer zu sein und sich im Zweifelsfall den Rat von Außenstehenden einzuholen. Veränderung kann schließlich nicht immer ohne Hilfe beginnen.

zweikern

Da punktuelle Maßnahmen nicht ausreichen um eine tatsächliche Veränderung zu forcieren, ist ein holistischer Ansatz in jedem Fall zu bevorzugen. Es gibt heutzutage eine schier unüberschaubare Menge an Beratungsangeboten, welche allerdings nie die nötigen Grundvoraussetzungen erfüllten, um in meinen Augen fundierte und qualitativ hochwertige Arbeit leisten zu können. zweikern liefert als einziges Unternehmen eine Vorgehensweise, welche auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruht, holistische und damit nachhaltige Arbeit intensiviert und den Menschen in das Zentrum der Betrachtung stellt. Für mich war es ausschlaggebend ein Unternehmen zu vertreten, dessen Werte und Visionen den meinigen entsprechen. Dies habe ich in zweikern gefunden.

Mein Ziel mit zweikern ist es, einen wissenschaftlichen und praktischen Standard als Maßstab für alle Unternehmensberatungen zu etablieren. Nur wer valide Instrumente für seine Analysen und Diagnosen heranzieht, sollte überhaupt als Berater in Betracht gezogen werden. Neben meiner Arbeit an den empirischen Grundlagen für unsere Arbeit sehe ich daher auch eine Hauptaufgabe darin, das Bewusstsein für die Notwendigkeit derartiger Standards zu schaffen.

Gemeinsam mit Ihrem Unternehmen werden wir den Menschen wieder in den Mittelpunkt rücken, sodass eine nachhaltige Austauschbeziehung zwischen Organisation und Mitarbeiter entstehen kann.

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