Episode 35: Warum morgens aufstehen?
Covid ist omnipräsent und langsam aber sicher verfallen Jonas und Andreas dem Corona-Blues. Da stellt sich die Frage, warum man morgens überhaupt noch aufstehen sollte. Denn das, was viele von uns motiviert, am Morgen aus dem Bett zu hüpfen, ist der Sinn im täglichen Tun.

In Episode 35 des Podcasts „KERNTALK – Senf statt Sänfte“ sprechen Jonas und Andreas über ein Gefühl, das viele von uns in den letzten Monaten nur zu gut kennen: den Corona-Blues. Covid-19 ist seit langer Zeit allgegenwärtig, und die Einschränkungen, die mit der Pandemie einhergehen, lasten schwer auf der Psyche. Manchmal stellt sich morgens die Frage, ob es sich überhaupt lohnt, aus dem Bett zu kriechen, wenn sich die Welt ohnehin so unsicher und hilflos anfühlt. Doch was braucht der Mensch, um in Zeiten wie diesen motiviert zu bleiben? Und wie findet man die Kraft, seine Ziele weiter zu verfolgen, auch wenn der Alltag belastend erscheint? In dieser Episode diskutieren Jonas und Andreas, welche Faktoren durch die Pandemie verstärkt werden und wie man die Motivation findet, unter der Bettdecke hervorzukriechen.
Der Corona-Blues: Ein Gefühl der Hilflosigkeit
Die Corona-Pandemie hat unser Leben auf den Kopf gestellt und die Routine vieler Menschen grundlegend verändert. Das Gefühl, die Kontrolle verloren zu haben und hilflos einer globalen Krise gegenüberzustehen, ist nicht leicht zu ertragen. Jonas und Andreas beschreiben, wie sich dieses Gefühl auch bei ihnen langsam, aber sicher eingeschlichen hat. Die Unsicherheit, wann und ob sich das Leben wieder normalisiert, zerrt an den Nerven und kann zu einem Zustand führen, den viele als „Corona-Blues“ bezeichnen.
Wenn sich der Alltag ständig wiederholt und die sozialen Kontakte begrenzt sind, fällt es schwer, die Motivation aufrechtzuerhalten. Warum sollte man sich aus dem Bett quälen, wenn jeder Tag ähnlich erscheint und sich das Leben in einer Art Endlosschleife abspielt? Doch Jonas und Andreas sind der Meinung, dass es wichtig ist, sich mit diesen Gefühlen auseinanderzusetzen und zu verstehen, was der Mensch braucht, um motiviert zu bleiben – auch in schwierigen Zeiten.
Was braucht der Mensch, um motiviert zu bleiben?
Motivation ist ein komplexes Thema, das von verschiedenen Faktoren beeinflusst wird. In dieser Episode des KERNTALKS beleuchten Jonas und Andreas einige der wichtigsten Motivationsfaktoren, die uns helfen können, auch während der Pandemie unsere Ziele zu verfolgen:
Sinn und Zweck finden: Eines der wichtigsten Elemente, um motiviert zu bleiben, ist das Gefühl, dass das, was man tut, einen Sinn hat. Besonders in Krisenzeiten ist es entscheidend, sich auf die Aspekte des Lebens zu konzentrieren, die einem persönlich wichtig sind. Jonas und Andreas empfehlen, sich regelmäßig Zeit zu nehmen, um über die eigenen Ziele und Werte nachzudenken. Was gibt dir Kraft? Wofür möchtest du morgens aufstehen?
Struktur und Routine schaffen: Der Verlust von Struktur ist eine der größten Herausforderungen in Zeiten von Homeoffice und Lockdown. Eine tägliche Routine zu etablieren, kann helfen, dem Tag mehr Sinn zu verleihen und die Motivation zu steigern. Planen Sie feste Zeiten für Arbeit, Bewegung und Freizeit ein, um den Tag zu strukturieren und sich ein Gefühl von Kontrolle zurückzuholen.
Soziale Kontakte pflegen: Isolation kann die Motivation stark beeinträchtigen. Auch wenn persönliche Treffen schwierig sind, ist es wichtig, soziale Kontakte aufrechtzuerhalten. Digitale Treffen oder Telefonate mit Freunden und Familie können helfen, sich verbunden zu fühlen und Unterstützung zu finden. Jonas und Andreas betonen, dass der Austausch mit anderen Menschen oft neue Energie und Perspektiven bringt.
Kleine Ziele setzen: Große, langfristige Ziele wirken in Krisenzeiten oft überwältigend. Stattdessen ist es hilfreich, sich auf kleine, erreichbare Ziele zu konzentrieren, die Schritt für Schritt umgesetzt werden können. Jedes Ziel, das man erreicht, gibt ein Gefühl der Erfüllung und stärkt die Motivation für die nächsten Aufgaben.
Selbstfürsorge und Psychohygiene: In dieser Episode legen Jonas und Andreas Wert auf das Thema Psychohygiene – die bewusste Pflege der eigenen mentalen Gesundheit. Sie empfehlen, sich Zeit für Entspannung und Erholung zu nehmen, sich selbst nicht zu überfordern und sich bewusst kleine Momente der Freude zu gönnen. Es ist in Ordnung, sich mal eine Pause zu gönnen und sich daran zu erinnern, dass nicht jeder Tag produktiv sein muss.
Psychohygiene als wichtiger Bestandteil der Motivation
Jonas und Andreas nutzen diese Episode auch, um ihre eigenen Erfahrungen und Strategien zu teilen, wie sie mit den Belastungen der Pandemie umgehen. Sie sprechen darüber, wie wichtig es ist, offen über Gefühle zu sprechen und sich Zeit für die eigene Psychohygiene zu nehmen. Denn auch Berater und Coaches sind nicht immun gegen die Herausforderungen der aktuellen Zeit. In dieser Folge lassen sie die Hosen runter und zeigen, dass auch sie hin und wieder an ihre Grenzen stoßen.
Das Konzept der Psychohygiene betont die Bedeutung von Selbstfürsorge und Selbstreflexion. Es geht darum, sich selbst gut zu behandeln und achtsam mit den eigenen Bedürfnissen umzugehen. Jonas und Andreas plädieren dafür, regelmäßig innezuhalten und die eigenen Gedanken und Gefühle zu hinterfragen. Was macht mir aktuell Sorgen? Was kann ich tun, um mich besser zu fühlen? Indem man sich aktiv um die eigene mentale Gesundheit kümmert, schafft man die Grundlage, um auch in schwierigen Zeiten motiviert zu bleiben.
Fazit: Motivation in Krisenzeiten finden
In Episode 35 von „KERNTALK – Senf statt Sänfte“ geben Jonas und Andreas Einblicke in ihre persönlichen Erfahrungen und diskutieren, wie man trotz des Corona-Blues Motivation finden kann. Sie betonen, dass es in Ordnung ist, sich ab und zu überfordert zu fühlen und dass man nicht jeden Tag mit Elan und Motivation starten muss. Doch durch Selbstfürsorge, soziale Kontakte und das Setzen kleiner Ziele kann man Wege finden, sich wieder aufzuraffen und den Tag aktiv zu gestalten.
Motivation in Krisenzeiten ist kein Selbstläufer – sie erfordert bewusstes Handeln und die Bereitschaft, sich mit den eigenen Gefühlen auseinanderzusetzen. Jonas und Andreas hoffen, dass ihre Tipps und Einblicke dabei helfen, den Corona-Blues ein wenig zu lindern und sich auch in schwierigen Zeiten motiviert und gestärkt zu fühlen.
Viel Spaß beim Reinhören!
