Senf statt Sänfte - und am Ende haben sich alle lieb!

Episode 27: ... und am Ende haben sich alle lieb!

Länge: 31 Min.

Kritik und Wertschätzung sind vereinbar

In unseren Projekten haben wir oft den Eindruck, dass Wertschätzung bzw. wertschätzend zu sein eine häufig gebrauchte Aussage darstellt, die auf den Werteplakaten dieser Welt abgedruckt wird. Doch was Wertschätzung wirklich bedeutet, wird dann schon deutlich difuser. Für viele ist es einfach Lob auszusprechen und wenig Kritik zu äußern. Für andere wiederrum präsent und aufmerksam zu sein. Und so kann man durchaus zehn verschiedene Menschen danach fragen, was Wertschätzung für sie bedeutet und man die gleiche Anzahl an unterschiedlichen Antworten erhält.

Jonas und ich räumen mit dem Thema der Wertschätzung auf und geben hoffentlich auch ein paar nützliche Tipps, wie man in Zukunft konstruktive Kritik äußern kann und gleichzeitg als wertschätzend betrachtet wird.

Nachfolgend gibt es wie immer eine Übersicht der letzten drei Episoden von KERNTALK - Senf statt Sänfte:

"Episode 24: Das Monster Unternehmenskultur - In vielen Unternehmen wird die Unternehmenskultur groß geschrieben und dass obwohl oftmals garnicht wirklich verstanden wird, was dieses Monster Kultur eigentlich ausmacht und wie es zu kontrollieren ist.

"Episode 25: Wenn der Job geil sein muss" - Ist dein Job nicht "geil" und macht er dich nicht unendlich glücklich, dann kündige und such dir neue Arbeit. Das wird oft in Lifestyle Magazinen propagiert. Wir diskutieren darüber, sehen das allerdings etwas differenzierter.

"Episode 26: Die Flucht ins Homeoffice?" -Immer wieder geistern Artikel durchs Netz, die aufgrund der aktuellen Homeoffice Situation eine neue Führungskultur als notwendig erachten. Wir sehen das etwas differenzierter.

Senf statt Sänfte gibt es natürlich auch auf allen bekannten Streaminganbietern. Klickt hierfür einfach auf den jeweiligen Button der gewünschten Plattform in unserem Webplayer und ihr werdet sofort weitergeleitet.

Viel Spaß beim Reinhören!

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Kommentar von Klaus Dettmer-Guttandin |

Vielen Dank für diesen Beitrag.
Ich habe seit langer Zeit schon auf einer bullshit-Bingo-Liste Wertschätzung sehr weit oben platziert.
Wertschätzung ist nämlich m.E. ein rein formaler Begriff. D.h. ich kann - z.B. auf einer Skala von 1-10 - jemandes Wert bei 0 oder bei 10 ansetzen. Mit Wert meine ich den "Wertbeitrag" den jemand für eine Organisation zu einem bestimmten Zeitpunkt leistet. D.h. Wertschätzung praktizieren, und mit Hilfe der Feedbacktechnik dem Feedbacknehmer zurückspiegeln, heisst dann, genau das eigene "Meßergebnis" zu veröeffentlicgen.

Pardon für die Ausdrucksweise: Scheiße ist Scheiße und Rose ist Rose, Wenn ich einem Mitarbeiter in seinen Ergebnissen und seinem Verhalten den Wert "Scheiße" gebe zu einem bestimmten Moment, dann gebe ich ein Klartext-Feedback, weil ich weiß, dass Scheiße einen gute Dünger für schöne Rose gibt.

Deswegen sind alle Empfehlungen im Kontext von Feedback, die empfehlen, erst was positives und dann was negatives zu sagen oder noch perverser das Burgerfeedback Ausdruck davon, dass der, der sowas empfiehlt nicht verstanden, was Feedback bedeutet und schlicht Angst hat, Feedback zu geben.

Wenn (Klartext)Feedback ein Feedback ist und keine Du-Botschaft, hat der Nehmer des Feedbacks kein Problem, wird er doch beschenkt. Das Problem hat der Feedbackgeber.

Antwort von Andreas Kerneder

Hallo Herr Dettmer-Guttandin,

immer wieder schöne von Ihnen zu lesen. :) Ich möchte mich recht herzlihce für Ihren Beitrag bedanken. Musste vor allem bei "Scheiße ist Scheiße und Rose ist Rose" schmunzeln. In meiner Aussage fehlt meist die Rose aber ansonsten gehe ich darauf auch nur zu oft ein. Dinge müssen nicht extra schön umschreiben werden. Es ist wie es ist.