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zweikern Analytics als Projekttool: Mit Analysen zur Nachhaltigkeit

Wir sind in Artikeln wie „Blindflug“ und „Paper Pencil Lüge“ schon des öfteren darauf eingegangen, wie schwierig, aber auch wie unglaublich wichtig es ist, in Transformationsprozessen mit tatsächlichen Ist-Analysen zu arbeiten, um schlussendlich Maßnahmen umzusetzen, die zeitnah geschaltet werden. Über gängige Mitarbeiterbefragungen werden Ergebnisse oftmals nicht in der nötigen Geschwindigkeit zur Verfügung gestellt, sodass eine differenzierte Betrachtung der Ergebnisse eigentlich kaum möglich erscheint. Mit zweikern Analytics ist es wirklich einfach, ganzheitliche Befragungen im gesamten Unternehmen durchzuführen. Die Auswertungen der Ergebnisse übernimmt das System hierbei vollautomatisch, ohne dass Sie sich darüber Gedanken machen müssen. In unseren Projekten ist die Arbeit mit zweikern Analytics daher ein zentraler Faktor, den ich heute etwas genauer erklären möchte.

Mitarbeiterbefragungen - Träge und wenig spezifisch

In unseren Augen ist der Befragungsansatz, den viele Unternehmen versuchen umzusetzen, nicht dafür gemacht, Mitarbeiter in die Verantwortung zu ziehen, Transformationsprozesse mitzugestalten und sich mit Leib und Seele einzubringen. Dabei spielen der Befragungszyklus, die Auswertungsdauer und die Differenzierung der Ergebnisse eine wesentliche Rolle. Momentan wird die Mitarbeiterbefragung oft als ein für die Mitarbeiter belastendes Thema wahrgenommen, und so versucht man möglichst zu vermeiden, diese Vollbefragung in einer erhöhten Frequenz umzusetzen. Denn grundsätzlich bedeuten Ergebnisse auch, dass man verantwortungsvoll mit diesen umgeht und etwas daraus macht. Und genau hier fehlen dann teilweise die zeitlichen Ressourcen zur Umsetzung. Das was übrig bleibt ist, dass die Mitarbeiter nach der dritten Vollbefragung nur den Kopf schütteln und mit den Sätzen „Schon wieder? Letztes Mal hat das doch überhaupt nichts gebracht!“ und die Umsetzung verneinen.

Schnelle Analysen als Teil der Projektarbeit

Wenn zweikern in Transformationsprozesse hineingeht, ist einer der wesentlichsten Punkte herauszufinden, mit welchen spezifischen Pain-Points das Unternehmen zu kämpfen hat und ob die Rahmenbedingungen gegeben sind, die die gewünschte Nachhaltigkeit gewährleisten. Denn die am Ende stehende Zieldefinition ist im Endeffekt nichts anderes als das Abfallprodukt dieses Rahmens, der bearbeitet werden kann. Das Thema Qualität kann hier als gutes Beispiel dienen. Qualität kann nur zum Teil in Produkte hineinkontrolliert- bzw. gezwungen werden. Vielmehr brauchen die Mitarbeiter einen gewissen Rahmen, der die Qualität als Endresultat bedingt. Ich kann nicht erwarten, dass die Menschen im Unternehmen Qualität liefern, wenn die Arbeitszufriedenheit und die Überlastung mit negativen Ergebnissen verknüpft werden. Gleichzeitig hat es dann auch wenig Sinn, diesen Rahmen nur einmal im Jahr oder seltener abzufragen. Denn sonst bleibt keine Möglichkeit zu kontrollieren, ob geschaltete Maßnahmen zu einer Verbesserung des Rahmens geführt haben. Und so fungiert zweikern Analytics als zentrales Projekttool und Sprachrohr für jeden einzelnen Mitarbeiter, um den anstehenden Prozess zu gestalten, den Fortschritt zu messen und das höchstmögliche Maß an Transparenz zu gewährleisten.

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Echtzeitergebnisse für jeden Einzelnen

Für mich waren Ergebnisse jeglicher Art immer dann interessant, wenn ich mich damit identifizieren konnte und auch verstanden habe, was meine Ergebnisse für mich bedeuteten. So haben wir auch in zweikern Analytics die Funktion eingeführt, dass jeder Analyseteilnehmer direkt im Anschluss seine eigenen Ergebnisse erklärt bekommt und so die Möglichkeit hat, sich selbst im Setting seiner täglichen Arbeit zu reflektieren. Dies erleichtert es dem Unternehmen, adäquat mit Ist-Zuständen umzugehen und mit den jeweiligen Personen an der Zielerreichung zu arbeiten.

Entwicklung im Kontext des Projekts

Für uns als Berater ist es wichtig, unsere Maßnahmen in Frage zu stellen und flexibel zu bleiben, wenn mal etwas nicht so läuft, wie man sich das vorstellt. Diese Evaluierung von Wirksamkeit kann auch nur dann gewährleistet werden, wenn Analysen in einer erhöhten Frequenz umgesetzt werden. Ansonsten fällt das Ziehen eines Resümees tatsächlich sehr schwer. zweikern Analytics übernimmt diese Evaluierung vollautomatisch und zeigt im Kontext des Projektes die Entwicklungsverläufe der wesentlichen Entwicklungsfelder. So kann über die Zeit hinweg ein standardisierter Maßnahmenkatalog aufgebaut werden, der sich selbst evaluiert und Ihnen die Möglichkeit gibt, Prognosen für zukünftige Prozesse zu setzen.

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zweikern Analytics als Kulturwandel

Das liest sich bis hierhin ganz gut, und ich denke, wir konnten in den letzten Jahren auch viele tolle Erfahrungen machen, die zeigen, dass wir mit den Möglichkeiten der Digitalisierung deutlich flexibler, schneller und differenzierter agieren können, um Nachhaltigkeit nicht nur als Floskel breitzutreten. Aber genau hier liegt teilweise auch das Problem. Oftmals wird das Wort Kulturwandel oder Change dazu missbraucht, um kurzfristig noch etwas mehr aus der Umsatzmaschine herauszuquetschen. Ich höre leider im Vertrieb immer noch viel zu oft, dass man das Problem so genau eigentlich gar nicht kennen möchte, weil man es ja dann bearbeiten müsste. Ich habe diese Aussage bereits mehrfach in anderen Blogartikeln von uns ins Gespräch gebracht. Und es ist und bleibt erschreckend, wie wenig Verständnis einige Unternehmen für das Thema Kultur aufbringen. Denn eines ist definitiv richtig: zweikern Analytics wurde nicht dazu entwickelt, schlechte Dinge schön zu reden. Es geht vielmehr darum, konstruktiv mit seinem Entwicklungspotenzial umzugehen und das beste aus der eigenen Unternehmung herauszuholen.

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Mir ist durchaus bewusst, dass ich in diesem Beitrag Werbung für zweikern bzw. zweikern Analytics mache, aber die letzten über 120 Artikel wurden aufgrund der Tatsache geschrieben, dass es vielen Unternehmen noch nicht richtig gelingt, ihre Mitarbeiter in die übergeordnete Entwicklung einzubinden. zweikern sucht nach Mitteln und Wegen, genau hier eine Lösung zu finden, jeden einzelnen zu hören und das Gehörte adäquat in Veränderung und die gesetzten Ziele umzumünzen.

 

Qualität beginnt beim Menschen, nicht bei den Dingen.
Wer hier einen Wandel herbeiführen will,
muss zuallererst auf die innere Einstellung
aller Mitarbeiter abzielen.

von Philip B. Crosby

Portrait Andreas Kerneder

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Andreas Kerneder
Gründer / Geschäftsführer
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Kommentar von Bernd Sankowsky |

Hallo Andreas Kerneder, sie schreiben
"Und es ist und bleibt erschreckend, wie wenig Verständnis einige Unternehmen für das Thema Kultur aufbringen. Denn eines ist definitiv richtig: zweikern Analytics wurde nicht dazu entwickelt, schlechte Dinge schön zu reden. Es geht vielmehr darum, konstruktiv mit seinem Entwicklungspotenzial umzugehen und das beste aus der eigenen Unternehmung herauszuholen"
Mich interessiert ihre Erklärung dafür, aus welchem Grund jüngere Geschäftsführer und leitende Mitarbeiter so handeln. Mitarbeiterbeteiligung im Sinne von Ideenmanagement, Mitarbeiterzufriedenheit durch verbesserte Schulungen gegen Fachkräftemangel bis zur Entwicklung der Arbeitgebermarke, agiles Qualitätsmanagement zur Kundenzufriedenheit haben nicht erst langfristig positive betriebswirtschaftliche Auswirkungen. Die fehlende Unternehmenskultur wie Egoismus, kurzfristiges wirtschaftliche Interessen, autoritäre Personalführung, schlechte Arbeitsatmosphäre, Unverbindlichkeit, Überstunden sind das Gegenteil der Merkmale, die vermeintlich der Generation Y nachgesagt werden.
Freundliche Grüße von B. Sankowsky